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Einen wunderschönen Guten Morgen.^^
Letzte Woche entschied ich mich, mein altes Grafiktablet aufzugeben, weil es zunehmend Funktionen einstellte. O____O Nach nur eineinhalb in meinem Besitz kommt mir das zwar arg kurz vor, aber gleichzeitig eröffnet sich mir die Möglichkeit, ein Neues zu kaufen. Jetzt möchte ich zumindest einen Schlussstrich ziehen und eine Bilanz abgeben.
Warum ich mich damals gegen die weitbekannten und allseits beliebten Wacom-Tabletts entschieden habe, war, weil ich ein Gragiktablett gesucht habe, das eine aktive Fläche von der ungefähren Größe eines DIN A4-Blattes hat. Genau das bietet das Tablett zu einem Preis, bei dem man sich im Gegensatz zu den Wacom-Tabletts nicht gleich die Luft aus den Lungen presst. Das Aiptek Media Tablet 14000U kostet bei einer aktiven Fläche von 30,4 cm x 18,4 cm gerade mal knapp 100€. Wie ich zugeben muss, stehe ich auf große aktive Flächen. Die sind schön praktisch. Man kann große Bögen malen und muss sich sich nicht auf die Größe des Tabletts einstellen.
Insgesamt hat mir das Tablett gute Dienste geleistet. Der Grafikteil hat bis vor kurzem recht einwandfrei funktioniert. Ich konnte zügig malen, der Druck auf den Stift wurde ebenfalls oft richtig übersetzt.
Dennoch stellten sich schon am Anfang kleinere Schwierigkeiten ein, was über kurz oder lang zu Ärger führen musste. Der Treiber gab oft genug den Geist auf, sodass der Pinsel hängen blieb oder sogar Punkte und Druckstellen einmalte, wo nie welche hinsollten. Das ist insofern sehr ärgerlich, weil mein PC für grafisches Arbeiten ausgelegt ist. 
Ganz besondes schade fand ich, dass die Funktionstasten nie bei mir funktioniert haben. Man kann die Macro Keys mit verschiedenen Funktionen wie Speichern, Kopieren, aber auch Rückgängig belegen. Das wäre natürlich sehr praktisch, weil man die Tastatur dann nicht immer in der Nähe haben muss. Nur dafür muss der Manager auch funktionieren. Egal was ich gemacht habe, die Tasten wollten auf Teufel komm raus nicht machen, was ich ihnen sagte. 
Eine andere Sache stört an diesem Tablett aber am meisten, und zwar dass die Stiftspitze aus dermaßen harten Kunstoff ist, dass sie es schafft innerhalb kürzester Zeit die aktive Fläche signifikant zu zerkratzen. Damit meine ich nicht, dass man es richtig sieht, sondern dass man es eher spürt beim Zeichnen. Irgendwann tauchten bei mir Rillen auf, in die ich immer wieder beim Zeichnen rutschte. Das Drehen und Auswechseln der sich abnutzenden Spitze hat dabei immer nur kurzzeitig etwas bewirkt. Und bei nur drei Ersatzspitzen ist man da schnell durch. 
Den Stift selbst fand ich bis auf die Spitze toll. Er ist etwas größer und dicker, als man es von Stiften gewöhnt ist (er benötigt auch eine Batterie). Er liegt aber gut in der Hand, sobald man sich an ihn gewöhnt hat. Auch die beiden Tasten des Stiftes lassen sich wunderbar einsetzen. Das einzige, was fehlt, sind Gripstrukturen. :3 Ich neige dazu sehr lange am Stück an meinen Bildern zu arbeiten, was nach einer Weile dazuführt, dass der Stift in der Hand herumrutscht.
Insegesamt muss ich sagen, war ich größtenteils zufrieden mit dem Tablett. Ich würde es aber nur dann weiterempfehlen, wenn man nicht sehr oft mit Grafiktabletts zu tun hat. Man braucht nicht lange, um damit klarzukommen, und die Funktionstasten wären klasse. Wenn man sie zum Laufen bekommt. ;) Ansonsten hoffe ich jetzt einfach, dass mein Neues von Wacom nicht ganz so eine Prinzessin ist (ganz besonders, weil es dopplet so teuer war. O.o)
Grüße
Anna |